Besser man macht nichts mit seinem Geld, als etwas, wovon man nichts versteht [Suze Orman]
Gutes und gesundes Neues Jahr 2012
Aussichten Geldanlage 2012
Liebe Leser,
wird 2012 das Jahr der Entscheidung? Das Jahr des großen Wandels? Oder lässt sich diese Thematik aufgrund der “Maja-Stories” einfach nur gut vermarkten?
Betrachtet man die weltwirtschaftliche Situation, gibt es genügend Gründe, dass einem Angst und Bange wird. Die Geldmenge wird weiter erhöht und gleicht einem Fass ohne Boden. Leider deutlich zu Lasten unserer Kaufkraft. Die Devisenmärkte haben eine Größenordnung von Billionen $ erreicht, während die Realwirtschaft lediglich ein Zehntel davon ausmacht. Viele Banken und größte Wirtschaftskonzerne weltweit stehen ernsthaft vor einem Zusammenbruch. Die Regierungen sind dermaßen überschuldet, dass sie seit Jahren alleine für die Zinszahlung der vorhandenen Schulden neue Schulden aufnehmen müssen. Das alles geht nicht ewig so weiter, denn auch die Mathematik kennt natürliche Grenzen. Gleich mehrere, reonmierte Wirtschaftsforscher pronostizieren für 2012 sogar den Untergang des Euro. Sind Sie sich der Macht derartiger Medien eigentlich bewusst? Da sich schlechte Nachrichten deutlich besser vermarkten lassen als gute, bleibt zu hoffen, dass dieser Wirtschaftszweig nicht den entscheidenden Dominostein zum Fallen bringt. Sozusagen die sich selbst erfüllende Prophezeihung. Die Gesamtsituation gleicht tatsächlich einem Dominiospiel: Fällt ein vielleicht unscheinbarer, erster Stein an der richtigen Stelle, könnte er die Weltwirtschaft in kürzester Zeit zum Zusammenbruch führen. Wir alle hängen also an einem sehr dünnen Faden. Wer sich nicht vorbereitet, den trifft es unvorbereitet!

Dieses Wissen hat enorme Auswirkungen auf Ihre Anlageentscheidungen. Was sollte man heute mit seinem Geld sinnvollereise tun, damit man in ein paar Jahren nicht wie ein geschröpftes Hühnchen dahsteht? Die Antwort fällt mir zwischenzeitlich sehr leicht, denn ich bekomme seit Jahren die Bestätigung, dass ich richtig damit liege. Hier habe ich nun für Sie 4 komprimierte Tipps für das neue Jahr:

Tipp 1: Machen Sie keine Schulden. Ich kann Ihnen nur raten, sich schnellstmöglich zu entschulden und keinesfalls neue Schulden aufzunehmen. Sofern sich die Regierungen in absehbarer Zeit entschulden müssen und werden, heißt das noch lange nicht, dass dies auch automatisch für Ihre privaten Schulden zutrifft. Da wäre ich jedenfalls sehr vorsichtig. Wird Ihre Kaufkraft nämlich halbiert und Ihre Schulden nicht in gleichem Maße reduziert, kann dies schnell zur privaten Finanzkatastrophe führen. Spätestens dann, wenn die Bank für Ihren Kredit weitere Sicherheiten nachfordert. Z.B. im Falle einer Zeit fallender Immobilienpreise. Sie hängen damit am Tropf Ihres Geldgebers und werden vielleicht lebenslang zur Marionette von anderen. Wer Schulden hat, ist nicht frei!

Tipp 2: Trennen Sie sich so schnell es geht von allen “geldwerten” Anlagen, die Ihr Geld zudem langfristig binden. Sie müssen gerade jetzt flexibel bleiben und reagieren können auf das was bald auf uns zukommt. Investieren Sie keinesfalls in “wertlose” Geldwertanlagen, wie z.B. die Lebens- und private Rentenversicherung, Bausparverträge, Riesterverträge oder langfristige Sparbriefe. Ihre “Berater” und die Produktherausgeber sind die einzigen die daran verdienen. Sie jedenfalls GARANTIERT nicht! Auch rate ich Ihnen, keinesfalls Bundespapiere, Schatzbriefe, geschweige denn andere Länderanleihen ins Portfolio zu nehmen. Auch Investmentfonds würde ich derzeit absolut meiden. Diese sind zwar flexibel, was Ihnen dann nichts mehr nützt, wenn die Kurse über Nacht 50 % in den Keller abgerutscht sind. Und hören Sie nicht auf Ihren Berater, wenn er ankommt und meint, Sie sollen in einen anderen Fonds, der angeblich besser wertschaftet, switchen. Hin- und her, Taschen leer. Das sind alles Gebührenfallen und die heute genutzt werden, um Ihnen aufgrund dem Wechsel etwas Geld abzunehmen.

Tipp 3: Nachdem sich Tipp 2 ja tatsächlich schon herumgesprochen hat, sind in den letzten Jahren viele alternative Anlageprodukte entstanden. Produkte die keiner kennt und keiner braucht, in denen die Herausgeber deutlich höhere Provisionen einbauen können, ohne dass es der Kunde auf Anhieb merkt. 70 Seiten Hochglanzprospekt mit 15 Seiten Risiko-Hinweisen. Doch keiner liest es. Toll für den Emittent, toll für die Berater. Leider nicht toll für Sie. Ich nenne diese Anlagen “GOW-Anlagen”: Geld ohne Wiederkehr. Geschlossene Fonds, Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke, Genusscheine, aber auch Immobilienfonds gilt es zu meiden. Besonders gefährlich Stufe ich die Anlagen ein, die unter der Werbestrategie staatlicher Förderungen oder von angeblichen Steuervorteilen die Menschen dazu verleiten, Kredit aufzunehmen. Finger weg! Mal ehrlich: Würden Sie z.B. 30.000 Euro Ihres hart ersparten Geldes in eine dieser Kapitalanlagen investieren und auf hohe Renditen hoffen, wenn Sie VORHER wüssten, dass davon 12.000 – 15.000 Euro Provisionen an Ihren hungrigen Berater und an den Emittent gehen? Auf nimmer Wiedersehen wohlgemerkt. Der Rest davon arbeitet dann mit hoher Verzinsung.., na prima. Wenn Sie wissen wollen, was für tolle Geschäftsideen es in den letzten Jahren gab, denen endlich das Handwerk gelegt wurde, dann klicken Sie HIER. Leider sind die Kundengelder auf “Nimmer-Wiedersehen” verschwunden.

Tipp 4: Über eine vernünftige Cash-Quote Ihres Vermögens hinaus, machen flexible Sachwerte absolut Sinn, um die Kaufkraft zu erhalten. Sollten Sie überschüssiges Geld zur Verfügung haben, würde ich heute empfehlen, in flexible Sachwertanlagen zu investieren. Dazu zählen physisches Gold, Silber und Platin. Keinesfalls in Fonds oder andere Anlagen, bei denen Sie für Ihre Zahlung die Ware nicht nach Hause bekommen. Mit reinen Anlage- bzw. sogenannten Bullionmünzen werden Sie von der Geldentwertung profitieren. Trotz Kursschwankungen, die Sie nicht beunruhigen sollten, bleiben Sie jederzeit handlungsfähig und haben im absoluten Ernstfall sogar ein werthaltiges Tauschmittel. Wir haben mit unseren Gold- Silber- Platin- Angeboten die Niedrigpreisstrategie gewählt. HIER kommen Sie deutlich günstiger an Ihre Münzen und/oder Barren als z.B. bei Banken oder großen Händlern, die bereits einen großen Kostenapparat haben.
Fazit:
Schon Mark Twain wusste es: “Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.” Da die Finanzbranche mehrere Hunderttausend Berater beherbergt, die natürlich bis zu einem gewissen Grad auch Meinungsbildner sind und die alle Essen und Trinken und Ihre Familie ernähren müssen, heißt das noch lange nicht, dass auch Sie gut und in Ihrem wirtschaftlichen Interesse beraten werden. Natürlich bestätigen ein paar wenige Ausnahmen die Regel, aber im Rückblick auf 20 Jahre Erfahrung in dieser Branche kann ich leider kein besseres Statement abgeben. SIE müssen spätestens jetzt damit beginnen, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen. Die Investition in Wissen zahlt letztendlich die besten Zinsen. Es nützt wahrlich nicht viel, wenn sie im Supermarkt jeden Cent dreimal umdrehen, bevor Sie das Produkt X oder Y einkaufen um etwas Geld zu sparen, während Sie mit falschen Anlageentscheidungen oder mit sinnlosen und völlig überflüssigen Versicherungen Tausende an Euro Jahr für Jahr sinnlos verschwenden. Das ist unklug.
Halten Sie sich an Regel 4, werden Ihre Aussichten für 2012 und den folgenden Jahren meiner Meinung nach rosig sein. Tun Sie das nicht, kann ich Ihnen leider nicht helfen. Ich rate Ihnen, just nach dem Eingangszitat, in jedem Fall von allen Anlagen die Finger wegzulassen, die Sie, meistens leider auch Ihr neben- oder hauptberuflicher Anlageberater, nicht verstehen. Insofern wünsche ich Ihnen ein gutes, gesundes und sehr erfolgreiches neues Jahr 2012.

-
-
Ihr Jürgen A. Kettner
-
PS. In Kürze lesen Sie hier im Blog, welche Prognosen die wichtigsten Meinungsforscher und wirtschaftsexperten für 2012 ausgesprochen haben. Und HIER geht es zu einem der günstigsten Edelmetall-Onlinehändler bundesweit.







