Staatsschulden und Gold


Boxberg. (c) Jürgen A. Kettner. Die Medien berichten im Auftrag der Regierungen in letzter Zeit sehr häufig von Sparmaßnahmen. Es sollen Beruhigunspillen sein, um dem Volk zu signalisieren: Wir tun was wir können. Da aufgrund des Internet-Zeitalters relativ leicht zu recherchieren ist, wann ein Politiker uns anlügt, nämlich immer dann, wenn er den Mund aufmacht, so wissen Sie längst, dass auch die, unser Mitgefühl abfordernden, Sparmaßnahmen nichts als Mogelpackungen sind. Wenn Politiker über die Medien von Sparen reden bedeutet das doch nichts anderes, als weniger neue Schulden aufzunehmen. Quasi, weniger Geld auszugeben, das ohnehin nicht vorhanden ist. Genau das wollen derzeit viele Staaten tun und ist lediglich ein Hinausziehen des großen “Vertrauens”-Crashs, der unmittelbar bevor steht.

Der Staat versteckt seine Schulden vor Ihnen

Ich habe schon häufig davon gelesen, dass eine Staatsverschuldung untragbar wird, wenn diese 90% des BIP (Brutto-Inlandsprodukt) überschreitet. Genau das ist auch einer der explosiven Gründe, die Griechenland in den Focus der Öffentlichkeit gebracht hat. Mit einem BIP von über 115 % ist nicht mehr zu spaßen. Anleger haben sich zurückgezogen und wollen plötzlich Pleitestaaten nicht mehr durch Anleihenkäufe stützen. Eine Negativspirale kommt in Bewegung. Was in diesen Zahlen, wohlgemerkt nicht nur in Griechenland sondern auch bei uns, nicht in diesen Zahlen eingearbeitet ist, sind die Verpflichtungen, die die Staaten gegenüber Ihren Bürgern noch zu erfüllen hat. Beispielsweise Sozialversicherung und einige weitere, ausgelagerte Schulden. Fast man diese Zahlen zusammen, ähnlich wie ich es einmal mit den “echten Arbeitslosenzahlen” gemacht habe, kommt man plötzlich auf deutlich höhere Prozentsätze von Verschuldungsquoten bis zu 400 des BIP.

Was könnte der Staat tun?

Im Grunde hat er eindeutige Möglichkeiten, die jeden Staat von dem selbst geschaffenen Dilemma befreuen würden:

1. Staatsbankrott = komplette Streichung aller Schulden
2. Massive Kürzung der schon geleisteten Zahlungsversprechen
3. Inflationierung
4. Wachstum der eigenen Volkswirtschaft

Wenn wir einmal davon ausgehen, dass ein Staatsbankrott für Deutschland nicht in Frage kommt, obwohl auch unsere Eltern oder Großeltern das schon nach den beiden Weltkriegen erlebt haben, bleiben drei Varianten übrig. Eine Kombination der Möglichkeiten 2-4 halte ich für sehr realistisch. Insbesondere die Inflationierung ist seit langem ein probates Mittel, uns schleichend Ärmer zu machen. Die Bürger merken nur in kleinen Scheibchen, wie die Wurst auf dem Brot immer weiter reduziert wird. Ein Gift, das langsam wirkt.

Was können Sie tun?

Ich kenne sehr viele Menschen. Das bringt schon mein heutiges Lebensalter von 48 Jahren mit sich. Anleger, Investoren, Fondsspezialisten, Banker, Insider. Immer wieder diskutiere ich über Geldanlagen und Strategien mit diesen Menschen, um letztendlich eine eigene Meinung und Realität zu schaffen. Welche Geldanlage könnte angesichts dieser beispiellosen Staatsverschuldung die sein, die am werthaltigsten ist? Gold. Eindeutig. Natürlich auch die kleinen Brüder und Schwestern wie Silber und Platin sind nicht zu verachten. In jedem Fall sollten heute physische Edelmetalle in Ihr Depot. Die Gründe dafür habe ich Ihnen hinreichend geschildert. Den letzten Beweis dafür liefert Ihnen vermutlich diese Grafik:



FAZIT: Sie müssen einfach nur wissen, dass Notenbanken permanent Gold kaufen und Gold verkaufen. Dieser Chart saldiert die Käufe und Verkäufe und was fällt Ihnen jetzt auf? Von 1994 bis 2008, immerhin 14 Jahre lang haben die Notenbanken unter dem Strich mehr Gold verkauft, als gekauft. Und 2009 erfolgt ein wahrer Paradigmenwechsel. Es wurde deutlich mehr Gold gekauft, als verkauft. Verstehen Sie nun, dass Sie nicht alles glauben sollten, wenn in den Medien steht, dass Goldpreise zu hoch sind und man nicht kaufen sollte? Mein Ziel ist es einzig und allein Sie dahin zu bringen, dass Sie sich eine eigene Meinung bilden.

Wenn Sie es sich wirtschaftlich erlauben können, kaufen Sie sich physisches Gold in kleinen Stückelungen. Breit gestreut. Nicht nur wegen der Werte und der Flexibilät, die Ihnen damit erhalten bleiben. Auch wegen der Möglichkeit, ein gutes Tauschmittel “in der Nähe” zu haben, sollte der Staat doch auf Punkt 1 der oben aufgeführten Lösungsmöglichkeiten zurückgreifen. Sie sind in allen der aufgeführten Möglichkeiten mit Gold bestens vorbereitet und gerüstet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Jürgen A. Kettner

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