Firmenpleiten nehmen weiter zu!

Boxberg. 30.07.2010 (C) Jürgen A. Kettner.

Wie die Wirtschaftsauskunftei Bürgel auf Ihrer WebSite offenlegt, sind die Firmenpleiten 2010 im ersten Halbjahr weiter angestiegen. Einer Prognose zufolge wird in 2010 mit bis zu 35.000 Firmeninsolvenzen gerechnet werden. In der nachfolgenden Grafik können Sie selbst überprüfen, welche Länder am stärksten betroffen sind:

 

 

 

 

 

Wie auch in den früheren Jahren trifft die Pleitewelle junge Firmen, die maximal zwei Jahre als sind, am Härtesten. Rund 18% mussten Ihr Unternehmen binnen so kurzer Zeit wieder schließen. Nordrhein-Westfalen führt die Liste der Pleiteländer mit insgesamt 3.305 Fällen an. Bundesweit sind 6.977 Gewerbebetriebe betroffen. Als Gründe werden Forderungsausfälle, Dominoeffekte, Kreditklemme oder zurückgehende Auftragslage in den Mittelpunkt gestellt.

Fazit: Auch wenn diese Zahlen etwas geringer ausfallen, als von den sogenannten Wirtschaftsexperten erwartet,  ist es doch ein deutliches Zeichen, dass die Finanzkrise auch unsere Unternehmen gut im Griff hat. Noch lange ist das Thema nicht ausgestanden. Noch lange nicht ist die Krise vorbei.

 

Ihr Jürgen A. Kettner

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