Selbstgenutze Immobilie | PRO UND CONTRA

 

Nicht einmal die Hälfte der Bundesbürger haben den Sprung von Miete zu Eigenheim bereits geschafft. Konkret sind es 41%. Hier hinken wir einigen europäischen Nachbarländern deutlich hinterher. Zwar längst nicht lastenfrei, denn die Finanzierungen eines solchen Projekts laufen häufig sehr lange und haben so manche Tücken. Mit diesem Blog möchte ich heute ein paar Argumente PRO und CONTRA Immobilie mit Ihnen kommunizieren.

Boxberg. 07.09.2010 (c) Jürgen A. Kettner

Selbstgenutze Immobilie | Argumente PRO

Zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr ist der Drang zum Eigenheim am Größten. Das zumindest ermittelte eine große Versicherungsgesellschaft. Die häufigsten Gründe dafür wurden in einer repräsentativen Umfrage ermittelt und sind wie folgt:

Freiheit:

Wer Herr im Haus ist, bestimmt über Farben, Fenster und Garten. Mieter müssen sich bei größeren Vorhaben erst mit dem Vermieter einigen.

Lebensqualität:

Wer seine Immobilie selbstbestimmt gestaltet, kann sie individuell auf seine Wünsche abstimmen – wenn der Geldbeutel mitspielt.

Sicherheit:

Mieterhöhung oder Eigenbedarfskündigung kümmern Eigentümer nicht.

Geringe Wertschwankung:

Der Wert von Immobilien schwankt weniger als viele andere Geldanlagen wie etwa Aktien oder Fonds.

Steuerfreiheit:

Mietersparnis und eventueller Wertzuwachs sind bei einer selbstgenutzten Immobilie steuerfrei.

Zinsen:

Derzeit sind die Zinsen auf einem Rekordtief. Eine Finanzierung inklusive hoher Tilgung lässt sich derzeit leichter schultern als noch vor Jahren.

Altersvorsorge:

Steht die Immobilie pünktlich zum Rentenbeginn schuldenfrei da, und stehen keine dringenden großen Modernisierungsmaßnahmen an, hat sich die Immobilie in manchen Fällen als unter Umständen gute Altersvorsorge erwiesen. Das Alterseinkommen aus gesetzlicher Rente, betrieblicher und sonstiger privater Altersvorsorge lässt sich dank Mietfreiheit großzügiger verplanen. Was allerdings nicht unterschätzt werden darf, sind notwendige Instandhaltungsarbeiten und steigende Nebenkosten.

Beim Immobilienerwerb ist nicht alles Gold was glänzt. Deshalb sollten wir uns auch die Kehrseite ansehen.

Selbstgenutze Immobilie | Argumente CONTRA

So schön, wie es wohl sein mag, im Alter mietfrei zu leben, gibt es auch gewichtige Gründe, die eindeutig gegen eine derartig große Investition sprechen.

Mangelnde Flexibilität:

Immobilienbesitzer pumpen große Teile ihres Vermögens und ihres Einkommens in die Baufinanzierung. Dadurch können sie Anlagerisiken schlechter streuen. Sie setzen oft fast ihr gesamtes Geld auf eine Karte.

Lange Kapitalbindung:

Sie setzen nicht nur alles auf eine Karte, sondern das auch besonders lange. Eine Immobilie ist oft erst nach 30 bis 40 Jahren abbezahlt.

Hohes Risiko:

Im Falle von Arbeitslosigkeit oder einer Scheidung droht eine Zwangsversteigerung, wenn die Raten nicht mehr bezahlt werden können.

Viel zu tun:

Immmobilienbesitzer haben haben oft mehr zu tun als Mieter. Straße kehren, Instandhaltung, Renovierung  – was der Mieter (zumindest teilweise) an den Vermieter abgeben können, müssen Hausbesitzer oft selber leisten.

Seltener Wertzuwachs:

Die Zeiten stetig steigender Immobilienpreise sind längst vorbei. Nur noch in ausgesuchten Regionen ist eine Wertsteigerung erwartbar. Dafür sorgt allein schon die Demografie: Wenn die Bevölkerungszahl sinkt, sinkt auch die Nachfrage. Die steigende Zahl von Singlehaushalten kann diesen Trend nicht ausgleichen.

Mobilitätsverlust:

Eine eigene Immobilie bindet. Arbeitsplatzwechsel werden erschwert.

Fragliche Altersvorsorge:

Ja, wenn Käufer ihre Immobilie bis zur Rente schuldenfrei kriegen, kann sie eine gute Altersvorsorge sein. Doch was, wenn im Alter eine Kellersanierung fällig wird , eine Heizungsanlage oder ein neues Dach?  Die Garantie, dass sein Haus am Ende genauso viel Wert ist, wie die Summe seiner Einzahlungen, gibt dem Immobilienbesitzer keiner. Und ist eine hohe Kapitalsumme nicht dienlicher, wenn plötzlich eine Krankheit oder ein Unfall teure Pflege und Umbauten nötig machen? Natürlich kann man eine lastenfreie Immobilien auch unter gewissen Bonitätsvoraussetzungen beleihen, aber dann stehen die Nachkommen möglicherweise mit Schulden da.

Unser Fazit: In einer Bilanz wird eine lastenfreie Immobilie als Vermögenswert dargestellt. Aus meiner Sicht ist das ein Trugschluss, denn auch in dem Fall, wenn die Immobilie längst abgezahlt ist, bleiben erhebliche Nebenkosten und regelmäßig Kosten für Instandhaltung. Diese Nebenkosten, die Jahr für Jahr steigen, können schnell zu einer Verbindlichkeit und erheblichen Last werden. Gerade wenn im Rentenalter die Bezüge rückläufig sind. Aus meiner Sicht sollten vor einer langfristigen Planung die hier benannten Punkte in Ruhe abgewogen werden. Und gehen Sie nie eine Finanzierung ein, ohne zuvor einen unabhängigen Fachmann zu Rate gezogen zu haben. Das kann Ihnen Tausende an Euro sparen. Last but not least bleibt eine Immobilie ein Sachwert. Unsere geldwerten Anlagen werden in den nächsten Jahren aufgrund Inflation an Wert verlieren, während die Sachwerte werthaltig sind. Dennoch zählen weitere Faktoren zu einer guten Immobilieninvestition. Die drei Wichtigsten sind: Lage, Lage, Lage. Gerne stehen wir Ihnen mit unserem Beraterstab jederzeit zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

Freundliche Grüße
Jürgen A. Kettner

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Edelmetalle stehen vor nächstem Höhenflug

Boxberg. 06.09.2010 (c) Jürgen A. Kettner

Liebe Leser,

sämtlichte Gründe, die ich Ihnen in der vergangenen Woche in Sachen Finanzkrise geliefert habe, sprechen natürlich dafür, dass die Edelmetallpreise bald explodieren werden. Ich gehe mit dieser Aussage jedoch hochsensibel um, weil ich nicht möchte, dass auch nur einer von meinen Lesern Edelmetalle kauft, um damit auf Kurse zu spekulieren.  Auch wissen wir längst, dass es höhere Mächte gibt, die in der Lage sind, Kurse durch manipulative Beeinflussung auch mal fallen zu lassen, bis die Schwachen aus dem Markt gedrängt wurden. Edelmetalle sind Substanzwerte, die sehr flexibel sind. Sie sollen Ihnen zur Sicherheit dienen, wenn zeitlgleich die Geldwertanlagen an Wert verlieren. Keinesfalls zur Spekulation.  Es geht um den Schutz Ihrer Vermögenswerte. Physische Edelmetalle können Sie jederzeit auch wieder in Geld zurücktauschen und das ist fast allen Währungen auf diesem Planeten, deshalb spreche ich von Flexibiliät. Edelmetalle waren schon immer Krisengewinner. Keiner wird verleugnen, dass wir in mitten einer großen Krise sind.

Am vergangenen Freitag erstürmte der Silberpreis im London Fixing mit 19,66 Dollar einen neuen Zweijahreshöchstkurs. Durchbricht er die magische 20 Dollar-Marke, wird es aus meiner Sicht erst richtig interessant. Gold und Platin hinken noch etwas hinterher, sind aber auch auf dem Sprung zu neuen Höchstmarken.

Wer in den vergangenen Wochen auf meine unzähligen Ratschläge gehört hat, nach und nach mit Edelmetallen aufzurüsten, ist jetzt vermutlich gut aufstellt und wird ruhig schlafen. Sollte das bei Ihnen noch nicht der Fall sein, dann  empfehle ich Ihnen, nach und nach vielleicht 20-30% Ihres liguiden Vermögens in Gold, Silber, Platin zu tauschen. Bitte keine Kredite aufnehmen, für Edelmetallkäufe. Niemals. Wir reden in ein paar Jahren nochmal darüber, ob das eine gute Empfehlung war. Mein Edelmetallanteil im Depot ist deutlich höher.

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Jürgen A. Kettner

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Der finale Crash kommt! IV Liebe Leser, langsam laufe ich mich warm. Immer noch sind wir mitten in einer Krise, deren Ausmaß noch gar nicht abzusehen ist. Das sage ich Ihnen, obwohl wir seit Wochen durch die Medien Beruhigungspillen erhalten. Wie leicht ist es doch geworden ein Volk alleine durch Öffentlichkeitsarbeit zu führen und für [...]



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